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06.-09. August 2009: dank eines sehr kurzfristig abgesagten Fluges konnte ich doch noch zum Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring. Über meine guten Taten während dieser Veranstaltung hat Uschi geschrieben: LINK

für dieses Bild wäre ich beinahe am 28. Juni 2009 verhaftet worden. Tja, offensichtlich gibt es Länder, in denen man noch nicht mal sich selbst bzw. das Flugzeug, das man fliegt, fotografieren darf!

Jahrestreffen des Messerschmitt Club's vom 11.-14. Juni 2009: Film in der Film-Rubrik!

01. April 1959: Heute vor genau 50 Jahren wurde mein TG 500 auf den Erstbesitzer in Wiesbaden zugelassen. Wir feiern heute also quasi den 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, daß wir noch mindestens 50 weitere Jahre zusammen so viel Spaß miteinander haben werden, wie in den letzten 2 Jahren!

Nach über 2 Jahren konnte ich mal wieder einen Tauchurlaub genießen. Und zwar im Robinson Club Soma Bay in Ägypten. Vom 09. - 23. Februar war ich dort. Richtig, eigentlich fahre ich nirgends zweimal hin, aber diesmal paßte es halt perfekt. 14 Tage satt Tauchen. Viel gesehen. Highlight: die unweit von Safaga vor ein paar Jahren versenkte Fähre. So viele Fischschwärme habe ich selten auf einem Haufen gesehen. Spektakulär auch das langsam zuwuchernde Wrack. Dieser Feuerfisch döste unter einem Felsen herum um abends wieder auf die Jagd zu gehen. Meine Ixus hat nicht überlebt: Das Unterwassergehäuse meinte doch glatt, in 30m Tiefe, aufgehen zu müssen. Ersatz wurde schon günstig über ebay besorgt!

Hier ein Artikel aus dem Hamburger Abendblatt: LINK
seit dem 07. Januar 2009 habe ich auch so ein Ding. Schnell mußte man sein, und von dem Angebot, den Kauf rückgängig zu machen, habe ich natürlich keinen Gebrauch gemacht. Vielleicht wird es eine Tür für meine Werkstatt, vielleicht eine Tür für die Gästetoilette, falls ich mal umbauen sollte. Auf jeden Fall muß das Ding abgebeizt und restauriert werden, aber das hat noch Zeit. Der Typ im Knast meinte, ich hätte einen super-deal gemacht. Das sehe ich auch so!

und so sieht es aus, wenn man selbst in 36.000 Fuß Höhe fliegt, und von einem im 38.000 Fuß fliegendem Airbus A 340 langsam überholt wird. Es sind also knapp 600m dazwischen gewesen. Geschehen am  06.12. 2008 irgendwo nachmittags im ukrainischen Luftraum. Und, Jungs, ich habe Euch ja das Bild zukommen lassen- Ihr hättet Euch wenigstens mal bedanken können!

In Berlin fand am 08. November `08 eine Demonstration und ein Protestmarsch für den Erhalt des Flughafens Tempelhof statt. Geschätzte 500 Personen nahmen daran teil. Zum ersten Mal überhaupt habe auch ich an einer Demo teilgenommen. Klar hatte ich gleich mal ein paar Molotow Cocktails gebastelt, ich dachte das gehört immer dazu, wir haben sie aber nicht eingesetzt. Unfaßbar, was in Berlin passiert ist- und wozu unfähige und engstirnige Politiker fähig sind. Armes Deutschland. Der demokratische Grundgedanke wurde nirgends so deutlich ad absurdum geführt, wie in Berlin beim Thema Tempelhof.

Vom 08.-10. August 2008 fand am Nürburgring wieder der Oldtimer Grand Prix statt. Da der silberne BMW 328 noch immer (seit über 2 Jahren nun schon) auf einen neuen Zylinderkopf wartet, konnte ich nicht am Gleichmäßigkeitslauf für die Vorkriegsfahrzeuge teilnehmen. Aber immer wieder gerne fuhr ich für den guten Zweck zahlende Beifahrer über die Nordschleife: diesmal im BMW M1. Im letzten Jahr mit 20 Tiger-PS, (s.u.) durften es in diesem Jahr 277 BMW- PS sein. Das war richtig klasse, auch wenn ich zu Beginn sehr vorsichtig fuhr. Dieses Auto ist wie maßgeschneidert für die Nordschleife und da ging einiges- nach ein paar Runden Eingewöhnungszeit. Und die ganzen Ferraris, die ich am Sonntag überholt habe, die konnte ich gar nicht mehr zählen. Bild: Oskar!

Am 27. Juni 2008 haben wir, auf dem Weg von Kharkiv nach Antalya, auf meine 4.000ste Flugstunde angestossen. Natürlich mit einem schönen stillen Wasser Evian- was dachtet Ihr denn? Natürlich gab es dann am Abend, nach unserer Rückkehr, auch noch eine Runde in unserer Crew- Stammkneipe in Kiev.

Tja wann gibt es sowas schon zu sehen: Einen Bugatti 35B von 1926 im Rennen in der berühmten Casino- Kurve in Monaco. Richtig, das gibt es seit 2000 nur alle 2 Jahre, und zwar beim GP Historique. Wir waren da, ein lange geplanter Herrenausflug war der Höhepunkt des Jahres. Mal wieder verbranntes Methanol geschnuppert, viele, viele Bekannte getroffen und tolle Rennaction erlebt. Auf der Strecke ging es richtig spannend und heiß zur Sache: Die Fahrer der Rennwagen bis hin zu Fahrzeugen der Formel 1 bis 2004 schenkten sich nichts. Und das war richtig klasse. Übrigens: auf diesem Bild hat sich der kleine Martin mit seiner kleinen Handycam und einem Stativ versteckt. Na, wo?

Am 19.04.2008 waren wir im schönen Elsaß auf der privaten Rennstrecke L'anneau du Rhin. Eingeladen von unserem Club, dem CHRSN, konnten wir einen ganzen Tag lang auf abgesperrter Strecke fahren- so oft, wie wir wollten. Ich wollte sehr oft mit meiner roten Pest. Das Auto lief zwar nicht zu 100% perfekt, aber einen kompletten Satz Reifen habe ich trotzdem dort auf der Strecke verschlissen. Das hat mächtig Spaß gemacht!

Einer spontanen Einladung am 09.04.2008 folgend, konnte ich mich am Nürburgring vom Anfang des Niederganges der Nürburgring Gmbh überzeugen: Die komplette ehemalige Erlebniswelt und die Haupttribühnen sind zur Zeit abgerissen. Rechts seht Ihr das Dorint Hotel. Links seht Ihr- richtig, nichts mehr. Hier werden demnächst Millionengelder (zum Großteil Steuergelder natürlich, was habt Ihr denn gedacht?!) versenkt um mehr Touristen und Gäste anzulocken. Da man schon ein, über's Jahr gesehen, nur halb ausgelastetes Hotel hat, baut man noch eins. Das macht Sinn. Zusätzlich kommen Veranstaltungshallen und Wohn-dörfer hinzu. Und die Nordschleife wurde über den letzten Herbst mit einem über 3m hohen Zaun eingezäunt. Da werden wir uns wohl demnächst wie in einem Affenkäfig fühlen, wenn wir dort unsere Runden drehen. Aber vermutlich werden wir uns das nicht antun und zu einer schönen Strecke, richtig, die mit den 3 Buchstaben, nach Belgien ausweichen. Vielleicht kann ich den Nürburgring auch nach erfolgter Insolvenz für 1 Euro kaufen. Dafür spare ich schon jetzt.

07.03.2008: Tja in letzter Zeit gab es einige Beschwerden, daß auf dieser Seite nix mehr passiert. Zu berichten gibt es weniges, daher habe ich neulich mal unterwegs mit meiner Kamera und dem Stativ rumgespielt und das Ergebnis seht Ihr hier. Wer mir als erstes die Location richtig nennt, bekommt vielleicht ein schönes Iserlohner Pils von mir ausgegeben.

Nach über 6 Jahren ist meine Hamburg Zeit am 12. Dezember 2007 zuende gegangen. So gegen 18:00 Uhr fuhr ich mit meinem BMW und dem Anhänger, der mit meinem ganzen Sack und Pack vollgepackt war, in Richtung Heimat Iserlohn zurück. Es gibt neue berufliche Herausforderungen: Ein neues Flugzeug, eine neue Firma, mehr Geld und das Wichtigste: planbare Freizeit. Nicht, daß ich mich in den letzten Jahren über mangelnde Freizeit beklagen mußte- doch planbar war davon nix. Das wird sich jetzt ändern. Zum Training für die Hawker 800 XP werde ich vom 15. Dez. bis zum 08. Januar 2008 in Dubai sein. Freue mich schon auf Geburtstag, Weihnachten & Silvester im Sandkasten. Der schedule ist eng: nur 2 freie Tage am 21.12. und am 01.01., ansonsten volles Programm mit Unterricht, Simulatortraining und was sonst so dazu gehört.

UNFASSBAR: heute, am 20.11.'07, hat es tatsächlich einer gemerkt: seit Jahren schon zeige ich aus lauter Jux in Berlin am Flughafen Tempelhof, bei der dortigen Kontrolle, immer meinen unbegrenzt gültigen Segelflugschein. Das hat zwar hier und da schon erstaunte Gesichter hervorgerufen (nicht wegen der Segelfluglizenz, sondern wegen der unbegrenzten Gültigkeit) doch ungehindert aufs Vorfeld, zu meinem Flieger, kam ich damit immer. HEUTE HAT ES ENDLICH EINER GERAFFT: "Sie sind doch wohl kaum mit einem Segelflugzeug hier gelandet?" Ach nee, tatsächlich, meinen Glückwunsch an diesen aufmerksamen Mitarbeiter. Nein, mein Flugzeug hat 2 Düsen mit jeweils 2887 lbs Schub. Dazu braucht man eine andere Lizenz. Die er dann auch prompt zu sehen bekam. Berlin, ich bin stolz auf unsere Hauptstadt- was Berlin allerdings sonst so gerade mit THF vor hat- nee, da kann man wirklich nicht stolz drauf sein. Ich drücke der Initiative für Tempelhof die Daumen. Mangels Berliner Wohnsitzes kann ich leider nicht am Volksbegehren teilnehmen- ich hätte sonst schon längst unterschrieben, das ist sicher.

Am 23. September 2007 fand das DTM-Skandalrennen von Barcelona statt. Nach so langer Zeit (ich glaube das letzte DTM Rennen habe ich 1994 live in Zolder erlebt) war es mal wieder nett, eingeladen zu sein. Und der 2-fache Formel Eins Weltmeister, den ich 2004 bei der Mille Miglia gebügelt habe, hat doch klar das hübscheste Grid Girl. Wohl weil ich ihm gesagt habe, daß er ja vor ein paar Jahren klar schlechter war, als ich, war er so durcheinander, daß er zügig einen Konkurrenten und damit auch sich selbst aus dem Rennen katapultierte.

Und immer wieder gibt es unterwegs Anregungen, das eigene Heim zu verschönern und zu verbessern. Pinkelbecken mit Monitor- astreine Idee, hätte von mir sein können. Ich würde das Teil allerdings so anbringen, daß man den Monitor auch bei im Sitzen zu erledigenden Geschäften beobachten kann. Leider darf ich nicht sagen, wo ich dieses Bild machte, sonst ist Onkel Norbert böse auf mich und ich darf nie wieder in das Zelt mit dem Stern!

Am Flughafen Fuhlsbüttel fanden am 15.&16. September 2007 die Airport Days statt. Als Höhepunkt und Publikumsmagnet landete der riesige Airbus A 380 zum ersten Mal in Fuhlsbüttel. Nachdem er zuvor ein paar Schleifen über die schönste Stadt der Welt gedreht hatte. Mein Highlight war jedoch diese Lockheed Super Constellation, meiner Meinung nach das schönste Verkehrsflugzeug aller Zeiten. 4 18-Zylinder Doppelsternmotoren mit (jeweils!) 3250 PS sorgten für einen unvergleichlichen Sound und das schlanke Design ist einfach zeitlos. Es handelt sich hier um das einzige in Europa fliegende Exemplar aus Basel. Und weil er dagegen so plump und seelenlos wirkt, gibt es kein Bild hier vom A 380. Ist auch schon genug fotografiert worden.

Am 2. Augustwochenende 2007 fand zum 35. Mal der Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring statt. Bei unserer Ankunft am Donnerstag Mittag gingen sogar die Vögel in der Eifel zu Fuß, man sah vor lauter Nebel kaum 50m weit. Das sollte sich erst am Samstag Vormittag ändern: alle Renn- und Trainingsläufe am Freitag sind komplett ausgefallen! Da blieb viel Zeit, das Fahrerlager am Freitag zu erkunden. Und noch mehr Zeit für die vielen Gespräche mit alten Freunden. Da der silberne BMW 328 zur Zeit auf einen neuen Zylinderkopf wartet, hatte ich kurzfristig beschlossen, die CHRSN - "Aktion Nordschleife" mit 60 PS weniger durchzuführen, als sonst: eine gute Gelegenheit, der "Roten Pest" ein wenig Auslauf auf der Nordschleife zu gönnen. Das hat wunderbar geklappt, zur Freude aller Beteiligten. Das Foto stammt aus einer "Ehrenrunde" für die Presse: Oskar hat ganz tolle Bilder am Sonntagmorgen aus einem Morgan Plus 8 geschossen, der vor mir her fuhr. Rundenzeiten: Nebensache. Fahrspaß: ganz weit oben!

Hier hat mich Helmut erwischt, am Samstag morgen, als in der Eifel noch immer alles dicht war. Dafür war die Nordschleife schön leer. Eine rutschende Kupplung verhinderte allerdings weitere Runden bei diesen Bedigungen. Doch die war schnell wieder justiert- Mittags war ich schon wieder unterwegs.

sensationell dieses Bild: mehrere Maserati 250 F, fotografiert im Streckenabschnitt Brünnchen. Meiner Meinung nach der schönste Formel 1 Wagen aller Zeiten! Fahrzeug mit der Nr 1: mit genau diesem Fahrzeug gewann der legendäre Juan Manuel Fangio vor 50 Jahren seine 5. Formel 1 Weltmeisterschaft hier am Nürburgring. Leider wird dieses Fahrzeug nun in einer spanischen Sammlung verschwinden: es ist vor kurzem verkauft worden. Womöglich war das der letzte Auftritt dieser Legende auf der Nordschleife für eine lange Zeit.

Das Jahrestreffen 2007 des MCD fand vom 07. - 10. Juni 2007 in Regensburg statt. In dieser Stadt sind unsere Autos zwischen 1955 und 1964 gebaut worden und da lag ein Treffen zum 50. jährigen TG 500 Geburtstag an historischer Stätte nahe. Uwe, der capyman aus Recklinghausen, hatte mir extra für meine "Rote Pest" einen Platz frei gehalten, den ich dann am Donnerstag Mittag bezog. Der Tiger lief problemlos (nur die Schrauben vom Kupplungsgehäuse mußte ich unterwegs nachziehen) und Kerstin, meine bereits vom Kölner Treffen bewährte Beifahrerin, und ich, wir hatten viel Spaß an diesem Wochenende. Alles in allem war es das meiner Meinung nach das größte Messerschmitt Treffen aller Zeiten: weit über 130 der verschiedensten Versionen waren vor Ort.

Von den zur Zeit weltweit existenten 155 berühmten FMR TG 500 waren tatsächlich 40 Originalfahrzeuge vor Ort. Leider hat meine kleine Ixus es nicht geschafft, alle zusammen auf's Bild zu bekommen. Aber einen kleinen Eindruck seht Ihr hier. Übrigens: Mehrere Teilnehmer haben mir bescheinigt, daß mein TG der Lauteste von allen war. Das finde ich gut!

Spotter sehen wir oft unterwegs. Spotter sammeln Bilder von Flugzeugen, die sie unterwegs fotografieren. Und viele stellen Ihre Bilder ins Internet. Das ist gut für uns, gibt es damit doch die Möglichkeit, hochwertige Bilder von einem selbst zu bekommen. Die besten Bilder sind diese beiden: Hier ein Bild vom Februar '07 in Prag, und hier ein Bild vom 01. April '07 in Paderborn. Danke, Alan & Artjom!

Die wohl spektakulärste Schiffstaufe, die Deutschland (oder die Welt?) bisher je gesehen hat, fand abends am 20.04.2007 vor dem Hamburger Fischmarkt statt. Die AIDAdiva kam, begleitet von eigens für diesen Event komponierten Klängen, langsam die Elbe herunter gefahren, um dann direkt vor unserer Nase getauft zu werden. Insgesamt eine mehr als 1-stündige Laser-, Licht- und Feuerwerkshow vom feinsten! Eine perfekte Location, weit über 200.000 freundliche Besucher, freundliche Polizisten und keine unangenehmen Vorfälle. So soll es sein!

Hier noch'n Bild: Die AIDA auf ihrem Weg vom Liegplatz am Kreuzfahrerterminal zur Taufe, fotografiert aus der berühmten Tower Bar im Hotel Hafen Hamburg.

Am 24.03.2007 durfte ich die brandneue Corvette in Hamburg probe fahren. Die 400 PS wollte ich auf der A23 komplett ausfahren, doch verkehrsbedingt reichte es nur für 280 km/h. 300 sollen angeblich drin sein. Was mir gut gefiel: das head up display in der Windschutzscheibe. Weniger gut gefiel die Bedienung des Tempomaten (man muß die Hand dafür vom Lenkrad nehmen) und die hakelige Schaltung. Aber der Motor hat ordentlich wumms, sehr schön!

16.02.2007: in Prag gibt es ein Sex Machine Museum. Mir wurden gleich im Eingang Zwangsmaßnahmen angedroht, um mich als Ausstellungstück dort zu behalten. Nur mit tatkräftiger Hilfe meines Copiloten gelang mir noch gerade rechtzeitig die Flucht.

kaum aus dem Urlaub zurück in Hamburg, war ich am 03. Februar alleine auf dem Kiez unterwegs, um meine übliche Runde zu drehen. Nicht, daß ich ewig nicht mehr dort gewesen bin, aber es war das erste Mal seit längerer Zeit ohne weibliche Begleitung. Trotzdem wurde ich diesmal nur von 2 Nutten belästigt. Da stimmt was nicht- ich glaube ich muß mir mal Gedanken machen.

kaum aus dem Urlaub zurück, darf ich im heimischen Sauerland die Motorsäge anwerfen: Sturm Kyrill hat meine Abwesenheit in fernen Landen genutzt, ein wenig in unserem Wald herumzuwüten. Aber der Schaden hält sich in Grenzen. Eigentlich hatte ich die restlichen Urlaubstage für den TG 500 vorgesehen. Der muß nun warten.

vom 15. bis zum 25. Januar 2007 war ich im Robinson Club Soma Bay in Ägypten. Natürlich, man glaubt es kaum, zum Tauchen. Zwischendurch hat mich doch tatsächlich eine kleine Grippe dahin gerafft, doch es reichte auch so für 12 Tauchgänge. Es gab zwei spektakuläre Begegnungen mit Delphinen, weiter gab es die größte Muräne, die ich bisher überhaupt sah, und wie immer jede Menge Drachenköpfe, Octopusse, Napoleons, Thunfische, Zackenbarsche und was sonst noch so im Roten Meer herum schwimmt. Und einen ekelig grünen Steinfisch, da wird einem beim Angucken schon ganz schlecht. Und nebenbei ist das angeblich der giftigste Fisch der Welt. Abends, nach dem einen oder anderen Bier, hätte ich beinahe die Gelegenheit genutzt, in den BMW M1 Club einzutreten. Ich überleg's mir, Christiane!
Ach und ein paar Worte muß ich noch zum Flughafen Hurghada verlieren: Daß hier das Chaos König ist, war mir seit meinem letzten Abflug dort bekannt. Aber am 25.01.07 wurde dort alles bisher erlebte übertroffen. Und ich habe viel an Flughäfen erlebt, wie man mir sicher glauben kann. Man kann tatsächlich die langen Schlangen vor und im Terminal recht fix überlisten (ich habe nur 10 Min. gebraucht um durch die erste Kontrolle zu kommen- und das ganz ohne Bakschisch) aber man muß die Augen ganz schön offen halten und vor allem an der richtigen Stelle stehen. Fazit: Nie wieder Hurghada!

Diese wunderbare Beech Staggerwing (Baujahr 1944) meines Freundes Rolf steht zum Verkauf. Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Entweder alle meine Bekannten spenden mir mindestens 10.000 Euro (Pro Nase ist gemeint- meine Kontonummer gibt es auf Anfrage) und bekommen dafür einen Freiflug mit mir auf diesem tollen Teil, oder ich versuche diesen Flieger zu vermitteln. So wie ich meine Freunde und Bekannte einschätze, wird es leider auf Nr. 2 hinaus laufen...! Über 60 Jahre alt, zählt dieses Flugzeug noch lange nicht zum alten Eisen. Damals schon flog sie allem davon, was damals am Himmel zu finden war, und auch heute noch läßt sie zahlreiche moderne Flugzeuge alt aussehen. Also, her mit Eurer Kohle!

Am 16.10.2006 reichte es mal wieder für (leider nur) 2 Tauchgänge, ausgehend vom Robinson Club Cala Serena, Mallorca: Wie bereits über Ostern habe ich mich wieder prächtig wohl gefühlt in der Anlage und beim Tauchen ist mir doch diesmal eine prächtige Leopardenschnecke vor die Linse gelaufen. Und mehrere Muränen, giftige Drachenköpfe und Octopusse. Einfach toll!

Seit Juli sind viele Sachen passiert, die meisten allerdings ohne Bild. Es gab im Schauspielhaus die tolle Rat Pack Show mit den Doubles von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jr. Ein toller Abend. Ganz in der Nähe, im Thalia Theater, gab sich ein paar Wochen später Max Raabe die Ehre. Unbedingt zu empfehlen- nicht nur wegen der Musik, auch wegen der kurzweiligen Unterhaltung zwischendrin. Ach, und ganz vergessen, natürlich waren wir auch in der Fabrik zum Tag der 88 Tasten am 08. August. Ein sensationeller Abend, meine highlights wieder Ragtime- King Gottfried Böttger und das an zwei Flügeln aufgeführte flotte Stück von Joja Wendt und Jo Bonsack. Ich hatte Joja vorher gesagt, er solle etwas schneller spielen, damit ich etwas schneller ins Bett komme. Mußte ja am nächsten Morgen früh raus. Aber so schnell- sensationell. Im Rahmen des Schleswig Holstein Musik Festivals gab es einen sehr netten Abend mit Hermann van Veen und dem NDR- Sinfonieorchester aus Hannover im Kaispeicher 52. Super- Location, leider am Wochenende nur über die Köhlbrandbrücke zu erreichen. Das wußte nicht einmal die entsprechende webseite. Ins Planetarium Hamburg haben wir es in letzter Zeit auch mehrmals geschafft: In die ewig ausverkaufte Aufführung des Kleinen Prinzen, zu diversen Pink Floyd Shows und zur Himmelspoesie. Sehr schön! Und dann hatte ich zwei Karten für den Highflyer Hamburg gewonnen. Habe die meiste Zeit mit meiner Kamera rumgespielt, um wenigstens ein paar Blue Goals einzufangen. (sehr zum Leidwesen meiner Begleiterin, die gerne mit der Kamera getauscht hätte!) Hier das Ergebnis: der Hamburger Hafen im Hintergrund bei Nacht.

Am 16.07.2006 parkte ich meinen wunderbaren Kabinenroller in der Hamburger Elbchaussee. Weit über 10.000 Harleyfahrer kamen vorbei, nur um sich dieses einmalige Stück deutscher Automobil- geschichte anzuschauen. Das hat richtig Spaß gemacht und ich glaube, einige Nachbeben der lauten Motoren sind noch lange auf Hamburger Boden zu spüren.

Am 15.07.2006 gab es in der Trabarena Bahrenfeld eines von 2 Hamburger Konzerten des angeblich besten Entertainers Europas. Zugegeben, das Konzert war gut, auch wenn man stellenweise den Eindruck hatte es würde playback laufen. Aber warum wir im Publikum uns als "motherfuckers" bezeichnen lassen mußten, ist mir ein Rätsel. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich mein Eintrittsgeld woanders ausgegeben. Unmöglich und absolut inakzeptabel dann das Verhalten dieses Künstlers und seiner Crew einen Tag später am Flughafen: R, für Dich gebe ich keinen einzigen Cent mehr aus, Du arrogantes A***!

Am 24./25. Juni 2006 fand zum zweiten Mal die Int. Vintage Nürburgring statt. Klar habe ich wieder teilgenommen, um ganz zwanglos und ohne jede Wertung mit Rennwagen, die ausschließlich vor dem 2. Weltkrieg gebaut wurden, durch die grüne Hölle zu fahren. Das hat mächtig Spaß gemacht, das gute Wetter und die wunderbare, extra für uns gesperrte Strecke taten ein übriges. Ich war, wie schon im letzten Jahr, mit unserem silbernen BMW 328 von 1937 am Start. Uli ist dann später am Samstag mit dem weißen dazugekommen. Ein tolles Bild von meinem Samstag-Beifahrer und mir habe ich im Internet gefunden, leider abgeschnitten, aber: nicht schlecht!

Das historische alte Fahrerlager war komplett für diese Veranstaltung frei geräumt. Beim Oldtimer Grand Prix im August ist es noch nie gelungen, moderne Autos aus dem alten Fahrerlager fern zu halten. Hier sieht man: es geht doch! Allein 17 der verschiedenen S- Baureihen von Mercedes waren am Start und das Fahrerlager war voll von altem Blech. Toll. Ein schwerer Unfall auf der historischen Südschleife am Sonntag sorgte leider für ein verfrühtes Ende dieser tollen Veranstaltung. Zum Glück ist, außer einem schwer beschädigten Bugatti 35, nicht viel passiert. Die Insassen konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Ich kam kurz nach dem Unfall dorthin und habe den Bugatti versorgt, also Hauptschalter aus und den Druck aus dem Tank entlassen um tropfendes Benzin zu stoppen- für Fahrer/Beifahrerin war ja schon gesorgt!

Am 27.05.2006 fand in Berlin zum ersten Mal das RedBull Airrace statt. Da fielen mir gleich zwei Gründe ein, warum ich dort hin mußte: erstens ist Tempelhof mein Lieblingsflughafen (Stararchitekt Sir Norman Foster bezeichnete THF nicht umsonst als "Mutter aller Flughäfen") und zweitens weiß man nie so genau, ob es noch einmal gelingen wird, so eine Veranstaltung nach Deutschland zu holen. Also machte ich mich bereits am Freitagmorgen mit der Bahn aus Eisen auf in die Hauptstadt. Die  Trainingsrennen konnte ich gut vom Medienzelt aus beobachten, sehr interessant zu sehen, welche unterschliedlichen Linien und Flugstrecken über die Zeit entschieden. Neue Rekorde wurden am Freitag aufgestellt: Der Sieger vom Samstag, Kirby Chambliss, flog über 500 km/h schnell und Peter Besenyei zog in der ersten Rechtskurve weit über 13 g. Da wäre so macher Top-Gun Pilot neidisch drauf. Meiner Meinung nach ohne Anti-G-Hose kaum zu machen. Aber vielleicht sind die Jungs ja entsprechend ausgerüstet oder die Belastung ist nur ganz kurz. 600.000 Zuschauer sorgten dann am Samstag für eine rundum gelungene Veranstaltung. Das Bild zeigt Frank Versteegh vor dem historischen Gebäude des Tempelhofer Flughafens, eines der größten Gebäude der Welt. Deutsche Eisenbahngeschichte schrieb ich dann nach der Veranstaltung mit: Mit einem der letzten ICE vom Bahnhof Zoo aus fuhr ich in Richtung Hamburg. Das ist seit heute (28.05.) nicht mehr möglich.

in Barcelona habe ich durch Zufall den BMW Sauber Pit Lane Park entdeckt. Am Grand Prix Wochenende (13./14.05.2006) hat BMW eine kleine Stadt am Hafen aufgebaut und Demoläufe mit dem aktuellen Formel Eins Wagen veranstaltet. Die dauerten ganze 90 sekunden. Aber dafür war freier Eintritt!

Ostern 2006: Ein beruflicher Einsatz bescherte mir das Osterwochenende auf Mallorca. Tja mit den Osterfeuern im verregneten Deutschland war es diesmal leider nix, da habe ich in den sauren Apfel gebissen und bin im Robinson Club Cala Serena tauchen gegangen. Hier seht ihr den Henning, unseren Tauchguide aus der dortigen Tauchschule, der eine Vorliebe für Octopusse hat. Als bisher begeisterter Rotes-Meer-Taucher war ich über die Artenvielfalt im zur Zeit 14°-18° kalten Mittelmeer sehr angenehm überrascht.

29.03.2006: Inzwischen habe ich auch erfolgreich meine Ausbildung in der polnischen Luftwaffe durchlaufen. Ich werde dort eine von den MIG 29 fliegen, die Polen für einen symbolischen Preis von der Bundesluftwaffe übernommen hat. Das Foto entstand heute in Danzig, nach dem finalen Checkflug im modernsten MIG 29 Simulator.

am 04. Februar 2006 war ich wieder, zum 3. Mal schon, zur Bremen Classic Motor Show. Norbert und Daniela haben mit Ihrem Stand wieder einen tollen Anlaufpunkt für die Mitglieder des Messerschmitt Clubs geschaffen. Und in den Karo Nachrichten, der monatlich erscheinenden Postille unseres Clubs, schrieb der Präsi im Vorfeld doch folgendes: "Ein in Hamburg ansässiger Pilot hat sich bei den letztjährigen Classics vor allem die für mich reservierte Ration einverleibt". Tja mein lieber Markus, geschmeckt hat er, Daniela's Kuchen ist immer sehr lecker! Dieses Jahr mußte allerdings der Kuchen vom BMW Veteranenclub dran glauben.

vom 20.12. bis zum 27.12.2005 war ich wieder zum Tauchen in Ägypten. Und ich habe Nemo entdeckt, wie man am Beweisfoto sieht. Die Riffbarsche kommen immer neugierig aus der Anemone heraus, in der sie leben, wenn ein Taucher vorbei kommt. Ansonsten gab es den ersten Napoleon, Barrakudaschwärme, nettes Essen, natürlich mit Bier und Wasserpfeife, sowie 12 Tauchgänge. Auch das legendäre Blue Hole bei Dahab wurde von uns betaucht: dort gab es vor allem italienische Bikinifische von unten zu sehen.

Dieses Fahrzeug gönnte ich mir am 15.12.2005, ein gebrauchter 330d. Lustig ist, was kurz darauf mit meinem treuen Golf passierte: Man hatte mir zugesichert, ihn in Zahlung zu nehmen, doch man hatte auch gleichzeitig nichts dagegen, wenn ich diesen selbst verkaufe. Also 10 Euro bei mobile.de investiert, und innerhalb von nanosekunden war der Golf, natürlich zu wesentlich besseren Konditionen, verkauft. Das Angebot konnte ich schon nach knapp 2 Stunden wieder löschen, der erste Anruf kam genau nach 8 Minuten.

Am 10.12. 2005 gab es die wohl vorerst letzte Möglichkeit, Marius Müller Westernhagen live zu sehen. Das hatten wir zwar schon 1999 gedacht, damals, im Düsseldorfer Rheinstadion. Aber wir hatten uns zum Glück geirrt! Der Abschlußabend der Tournee in der Hamburger Color Line Arena war sensationell gut gelungen, es gab einen reichen Mix aus neuen Liedern und den alten Klassikern, die alle nicht fehlten. Fast 2,5 Stunden lang ohne Pause Musik vom Feinsten, und Marius ließ sich mehrmals zu Tränen rühren. Das Bild (sorry für die Qualität!) entstand während dem Pfefferminz- Song. Die vielen barbusigen Mädels auf der Leinwand kann man leider kaum erkennen. Die Stimmung war sehr gut, und auf der After-Show Party wurden neben dem Künstler und den Musikern und allerlei weiterer Prominenz auch die offiziellen Tour- Piloten gesehen. Das frische Holsten perlte richtig gut im Glas, alles in allem: ein toller Abend!

Am 19. November 2005 startete der Vorverkauf für 2 Konzerte des besten europäischen Entertainers, Robbie Williams, im Sommer 2006 hier in Hamburg. Ich konnte tatsächlich 4 Karten ergattern (Danke, liebe Anja, für den Tip!) und das auch noch ohne stundenlang dafür in der Kälte stehen zu müssen. Das mußten nämlich etliche tausend Hamburger. Innerhalb von nur ein paar Stunden waren alle Deutschlandkonzerte ausverkauft, entsprechend hoch sind schon jetzt die Aufschläge für die Tickets bei ebay. Zum Glück ist noch jede Menge Zeit, um zu überlegen ob ich hin gehe oder ein bißchen Kohle einsacke. Zur Zeit ist die Stimmung eher so, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen. In der Zwischenzeit kann ich mir ja Gedanken darüber machen, was ich mit RW's Verzinsung anstellen würde. 8 Monate vor der Veranstaltung geschätzte 13 Mio Euro eingenommen (nur für Hamburg) macht knapp 300.000 EUR (bei konservativ angesetzten 3%) Zinseinahmen bis Juli. Nicht schlecht!

Urlaub ist schon wieder geplant, man glaubt es kaum, ich werde 2005 zum 2. Mal zum Tauchen in Ägyten sein. Und zwar 7 Tage über Weihnachten. Es wird das Happy Live Village werden, sehr abgelegen, das paßt mir sehr gut, da wird man in Ruhe gelassen und nicht auf der Straße angelabert wie bei meinem letzten Urlaub in Ägypten im April. 10 Tauchgänge in 5 Tagen sind geplant, und vielleicht ist auch ein Tag an der Thistlegorm dabei, sie ist das berühmteste Wrack des roten Meeres.

Im Absatz hier drunter wurde es angekündigt: der Hamburger TV Lokalsender Hamburg1 hat tatsächlich in der Sendung Airport TV ein kleines special über uns gesendet. Ich finde, daß es recht gut geworden ist. Ca 4 min waren gefüllt mit diversen Interviews eines jungen Flugkapitäns, der mir recht ähnlich sieht und seitdem es am 13. Oktober mehrmals gesendet wurde, steht das Telefon bei uns nicht mehr still. W., unser Mann am Telefon, berichtet ständig von irgendwelchen Mädels die mich heiraten oder ein Kind von mir wollen. Doch er gibt meine Handynummer nicht raus, der Schuft!

Schon aus Dikretionsgründen wird hier ja nur recht wenig aus meinem Berufsleben preisgegeben, es gibt allenfalls ein paar Bilder im Fotoalbum. Wer also mehr wissen will, schaut am 13. Oktober 2005 um 17:45, 18:45 und 19:45 im Hamburger Lokalfernsehen Hamburg1 die Sendung Airport TV: dort kommt ein Special über unsere Fliegerei und hier und da soll ich auch zu sehen sein. Gedreht wurde am 09. und 11. September, ich bin gespannt, was dabei herausgekommen ist.

schon lange interessierte ich mich für einen originalen VW Samba Bus. Diesen hier, einen 1963er, schaute ich mir am 23.09.2005 in der Nähe von Köln an. Ich wollte so eine Kiste haben, weil ich es einfach klasse finde, daß man das Dach über die ganze Länge öffnen kann, mit 6 bis 7 Freunden und einer Kiste Bier schön im Sommer irgendwo hin fahren kann, und auch als Zugfahrzeug für einen Anhänger mit Messerschmitt hintendrauf würde er eine gute Figur machen. Dieser ist leicht leistungsgesteigert, hat die originalen Sitze und ist in recht gutem Zustand. Ich hatte mir schon konkrete Gedanken zur Finanzierung gemacht (ja, ein TG 500 hätte gehen müssen... ) und dann habe ich diesen probegefahren. Mit meinen 1,85m komme ich kaum hinter's Lenkrad, kaum auszudenken, wie ich mich nach 500 km oder so aus dem Fahrersitz hätte herausfädeln müssen. Und den ganzen Tag mit aufgestützten Ellenbogen auf dem Lenkrad hängen will ich auch nicht. Also, schade auch, aber dieses Thema ist erstmal durch.

Das ist er, der (nachgebaute) legendäre Auto Union Typ C, der mit seinen auf 16 Zylinder verteilten 520 PS der Konkurrenz in den 30er Jahren kräftig einheizte. Beim Stadtparkrennen in Hamburg wurde dieses Exemplar der begeisterten Menge in Schauläufen am 03./04. September 2005 präsentiert. Eine sensationelle Geräuschkulisse und die beherzte Fahrweise sorgten für tolle Action.

Ich war (danke, lieber Klaus- Peter, für's Bild!) mit dem BMW M1 am Start. Für den engen Kurs ist dieser Wagen denkbar ungeeignet und übermotorisiert, ich hatte in 2 Läufen mit starkem Bremsfading zu kämpfen und bin deshalb zum letzen Lauf nicht mehr angetreten. Die Gefahr, geradeaus in die Strohballen zu rauschen, war mir doch zu groß. Spaß gemacht hat es trotzdem, doch ich werde wohl nächstes Jahr nicht mehr dabei sein und stattdessen eine Woche vorher bei den Salzburgring Classics mit demselben Auto teilnehmen.

Vom 12. bis zum 14. August 2005 fand wieder der Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring statt.  Es gab wieder viele spannende Rennen, tolle Autos waren in action zu erleben. Stellvertretend für die mehreren 100 Teilnehmer hier zwei der (meiner Meinung nach) schönsten: der schönste Porsche, der jemals gebaut wurde, ein 904 beim Marathon auf der Nordschleife, und

der schönste Formel Eins Wagen aller Zeiten: ein Maserati 250 F. Ich fuhr, wie immer, für unseren Club und einen guten Zweck, zahlende Gäste im BMW 328 am Samstagmorgen über die Nordschleife. Leider verhinderte ein Schaden an der Hinterachse einen weiteren Einsatz am Sonntagmorgen; doch da es in Strömen regnete, war das auch nicht weiter schlimm!

Am 08. August 2005 war wieder "Tag der 88 Tasten", die Hamburger Boogie- Connection um Altmeister Axel Zwingenberger und Vince Weber hatte in die Fabrik in HH- Altona zum Tag des Klaviers eingeladen. Viele der bekanntesten Boogie- Blues- und Ragtime Pianisten begeisterten das Publikum. Fast 4 Stunden, nur von einer kurzen Pause unterbrochen, gab es fetzige Musik auf zwei Flügeln mit Rhytmus in der Mitte dazwischen. Am besten fand ich an diesem Abend Gottfried Böttgers' Boogie- Version vom Vogelfänger aus der Zauberflöte. Das machte glatt Appetit auf sein Konzert in der Musikhalle im September. Das Bild zeigt die letzte Zugabe, schon am frühen Dienstag morgen: 7 Pianisten auf zwei Flügel verteilt, ja das hat schon was!


Am 01. August 2005 war wieder das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Queen Mary 2, zu Gast hier in Hamburg. Letztes Mal (siehe weiter unten in dieser Rubrik) konnte ich sie "nur" aus der Luft bewundern, dieses Jahr aus nächster Nähe: 150.000 BRT auf 345 m Länge und 41 m Höhe verteilt machen schon einen gigantischen Eindruck. Um dieses Trumm zu bewegen, sind 157.000 PS nötig. Sehr schön!

26.07.2005: nach fast 2 Jahren war meine schwedische Lieblingsband, die Slaptones, endlich mal wieder zu Gast in Hamburg. Das Konzert war zunächst für den Stadtpark geplant, doch es wurde kurzfristig in die Grosse Freiheit 36 verlegt. Eine legendäre Location, ich brauche nur an diese Band aus Liverpool zu erinnern, die hier den Grundstein zu ihrer Weltkarriere legte. Ein paar Stunden vor dem Konzert wurde ich von Jan Ake persönlich per Handy vom Wechsel informiert- und eingeladen. Hat mich sehr gefreut- ich wäre ja sowieso hingegangen! Als Vorgruppe hat Familie Bondeson wieder kräftig eingeheizt und alle waren begeistert. Als ich diese tolle Band vor über 2 Jahren zum ersten Mal auf dem Kiez sah, (siehe meine Berichte weiter unten in dieser Rubrik!) spielten sie in den Clubs vor vielleicht 50 Zuschauern. Heute waren es bestimmt über 1500- bin gespannt auf den nächsten Gig in Hamburg!

Der Hauptact an diesem Abend begann dann um 21:00 Uhr:der schon legendäre Brian Setzer drehte mächtig auf, er legte los mit dem Klassiker "Red Hot" und wir hörten die ganzen Rockabilly Knaller von den Stray Cats, Carl Perkins und so weiter. Klar haben die Klassiker wie "Rock This Town" oder der legendäre "Stray Cat Strut" nicht gefehlt. Letztes Jahr, als ich ihn zum ersten Mal mit den Stray Cats im Stadtpark sah, war ich überhaupt nicht begeistert und war sogar ein bißchen enttäuscht. Mit diesem Gig hat Brian alles wieder gut gemacht, 90 tolle Minuten, die prall und rockig gefüllt waren.

25. Juli 2005: Sensationell: Heute bin ich, vor Zeugen, am Flughafen Rom Ciampino auf 28 Jahre geschätzt worden. Das ging mir doch, angesichts meines bald bevorstehenden 37. Geburtstages, runter wie Öl.

Dieses Ortsschild gefällt mir sehr gut: Anläßlich der HarleyDays war Hamburg wieder Harley Stadt. Ich habe von dem Treffen vom 15.07.bis 17.07.2005 leider aus Termingründen so gut wie nichts mitbekommen, doch es müssen wieder etliche tausend Biker in der Stadt gewesen sein. Naja, vielleicht bin ich ja im nächsten Jahr wieder dabei.

Schlagermove, Hamburg: Zum zweiten Mal haben wir am 02. Juli 2005 wieder kräftig auf dem Truck vom Frieda B und Thomas Read mitgefeiert. Es ging viieeel zu spät los, dieses Jahr gab es nur eine Runde um den Kiez (im letzten Jahr waren es zwei) doch dafür war das Wetter spitze und die Stimmung noch viel besser. Abends ging die Party wie immer in den Zelten und auf dem Kiez weiter. 400.000 Feiernde hinterließen knapp 20 Tonnen Müll und woher stammt nur das ganze Konfetti in meinem Bett?!

Int. Vintage Treffen, Nürburgring, 24.06. bis 26.06. 2005: Die Premiere dieser Veranstaltung schreit nach Wiederholung. Das alte Fahrerlager des Nürburgrings war gut gefüllt mit über 150 verschiedenen Vorkriegs- rennwagen, alleine 8 Mercedes SSK und SSKL oder SS waren dort. Sogar der originale S Rennsport, den der legendäre Rudolf Caracciola beim Eröffnungsrennen 1927 fuhr, war am Start! Die Veranstaltung stand unter zwanglosem Motto, es gab keine Wertung, Zielsetzung war einfach nur Spaß zu haben und den historischen Fahrzeugen an historischer Stätte (Nord- und! Südschleife!) Bewegung zu verschaffen. Die historische Südschleife, die ja seit Jahrzehnten nicht mehr offiziell befahren wurde und in Teilen aber noch vorhanden ist, wurde gesperrt und wir durften am Sonntag ein paar Runden drehen. Dabei sind auch diese Fotos entstanden.

Am Samstag war die Nordschleife knapp 3 Stunden für uns gesperrt: In diesen 3 Stunden fuhr ich über 200 km in der legendären "Grünen Hölle", nach 1,5 Stunden kam so ein dicker Regenschauer, daß ich doch glatt die Runde im 2. Gang zuende zuckeln mußte: Scheiben von beiden Seiten beschlagen, die Hose durch und durch nass, was eigentlich nicht so schlimm war, aber wenn man nix mehr sieht: Ab in die Box. Nach einer halben Stunde kam die Sonne wieder raus, die Strecke war zügig wieder trocken und raus ging's wieder. Ich konnte mehrmals denselben Mercedes SSKL überholen und ihm wegfahren, nur damit er auf der Döttinger Höhe mit jaulendem Kompressor wieder an mir vorbeiflog und dasselbe von vorne begann. Spitze! Also haben wir damit gedroht im nächsten Jahr wieder dabei zu sein und mit der Mercedes Besatzung wird dann mal getauscht, das haben wir schon ausgemacht. Freue mich jetzt schon!

22.06.2005: Aus copyright- Gründen diesmal ohne Bild: Uli und ich haben es ins Heft 14 der Auto, Motor und Sport geschafft, welches vom 22.06. bis zum 06.07.2005 an den Kiosken zu haben ist. Der Bericht hat die Überschrift "Wenn der Vater mit dem Sohne" und die Fotos dafür, sehr schön übrigens, entstanden während des Oldtimer Grand Prix's Nürburgring im August 2004. Böse Zungen behaupten beim Anblick meines Gesichts in Deutschlands führender Auto Zeitschrift hätten etliche Abonnenten gekündigt, doch das scheint nicht zu stimmen. Jedenfalls hat Uli J, der Fotograf, am 25.06.2005 mich am Nürburgring noch nett gegrüßt. Und die versprochenen Bilder bekomme ich auch noch. Und wenn ich dem Redakteur Bernd W. erzähle, daß ich keine Rennen fahre, weil mir das zu teuer ist, und er dann schreibt ich wäre beim Rennen schneller als Uli, ja dann nenne ich das Pressefreiheit!
Aber sonst hätte der Bericht auch kaum in das nette Schlußwort münden können, daß nämlich Vater sein manchmal schwer ist. ;-)

Anfang Juni 2005 hatten wir einen Standtag in Berlin. Zeit genug also, die gerade neu eröffnete Luftfahrtabteilung des dortigen Technikmuseums zu erkunden. Sehr viele Flugzeuge, sehr interessant angeordnet, ein paar interessante Motoren gibt es auch zu sehen. Nur ein paar Schilder fehlten noch, aber ich denke das wird schon. Am besten gefiel mir das Diorama der berühmten deutschen Luftfahrtsammlung, die im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Das Foto davon ist leider nix geworden. Seit Jahren habe ich vor, die originalen Überbleibsel dieser berühmten Sammlung einmal in Krakau zu besichtigen. Leider fehlte bisher immer die Zeit dazu, wenn ich mal in Krakau war.

Jahrestreffen des Messerschmitt Clubs vom 26.05. bis zum 29.05.2005 in Köln: über 130 Kabinenroller waren auf einen Campingplatz direkt am Rhein gekommen. Sogar aus Japan waren Gäste dabei. Wir hatten wieder mächtig Spaß, besichtigten das Schokoladenmuseum und am Samstag gab es zwei Ausfahrten. Ich hatte mich für Heiko's Tour angemeldet, und als der den leeren Rücksitz in meinem Karo erspähte, hat er mir gleich die Kerstin hineingesetzt. So sind sie, die Kölner, fackeln nicht lange, und fragen auch nicht einmal ob man überhaupt eine Beifahrerin mitnehmen will. (Heiko kennt mich lange genug, der brauchte auch gar nicht zu fragen!) Jedenfalls hatten wir (Kerstins Eltern folgten uns wie ein Schatten in ihrem Karo, waren wohl zu Beginn sehr mißtrauisch!) eine Menge Spaß und am Ende sprang, dank Kerstin's Hilfe, ein dritter Platz für uns heraus. Na, das war doch mal was! Der Karnevalsorden in Form eines Kettenritzels hat jedenfalls seinen Platz in der Garage in Iserlohn schon eingenommen. Und auf der Siegerehrung wurde der Verfasser dieser Zeilen als einziger von gleich 3 netten Mädels geküsst, nachdem alle anderen dieses Vergnügen nur zweifach geniessen durften.

wie in der Rubrik "geplant" versprochen, war ich vom 11.04. bis zum 21.04. zum Tauchen in Ägypten. Untergebracht war ich im "Sindbad Aqua Park & Spa" in Hurghada, eine Riesen- Anlage, All- inclusive Verpflegung mit allem Drum und Dran. Die Szenen, die sich an der Pool Bar und an den verschiedenen Buffets abspielten, kommentiere ich hier nicht, ich war froh 7 von den 10 Tagen tagsüber komplett auf verschiedenen Tauchbooten verbracht zu haben. Der Höhepunkt dort war die 2- malige Begenung eine Gruppe von ca. 15 Delphinen am Shaab El Erg Riff. Später sahen wir dort noch mehrere riesige Schildkröten, die sich auch nicht im geringsten von uns stören ließen. Meine kleine digitale Ixus V2 lieferte ca. 120 Unterwasserbilder, die hier in Hamburg gerne betrachtet werden können. Weiterhin haben wir einen ägyptischen Minenleger betaucht, der seit 1970, von israelischen Bombern getroffen, in 30m Tiefe im Hafen von Hurghada liegt. Auch sehr interessant. Bis auf Haie haben wir so ziemlich alles gesehen, was im roten Meer vorhanden ist: Kugelfische, giftige Steinfische, Rochen, dicke Muränen und viele, viele bunte Fische, die hier nicht genannt werden möchten. Alles in allem ein sehr schöner Urlaub, wenn man Wert aufs Tauchen legt, alles andere hätte echt besser sein können.

21.03.2005: hoher Besuch in Hamburg, eine Antonov 124-100 war zu Gast und transportierte ein Airbus Leitwerk. Da solche großen Flugzeuge am Boden sehr, sehr unbeweglich sind, wurde ein Spezialschlepper angefordert. Die Anforderungen an diesen waren: kompakte Bauweise, hohe Motorleistung, um die 400 Tonnen schnell zu bewegen, und schnelle Verfügbarkeit. Da kam nur ein Fahrzeug in Frage. Aber seht selbst.

Die Flugzeugbesatzung aus der Ukraine staunte nicht schlecht, so schnell war die Antonov noch nirgends gewendet worden. Klar, alles easy, bei dem erfahrenen Fahrer war sogar noch Zeit für ein paar Fotos, nachdem die flugzeugeigene Schleppstange schon wieder verstaut war.

noch'n Bild...

05.12.2004: heute mußte ich feststellen, daß Fotos von dieser Webseite von Psychologen für CRM- Seminare (Für die nicht fliegenden Besucher dieser Seite: das heißt Crew Ressource Management) verwendet werden. Gibt mir schwer zu denken, obwohl mir glaubhaft versichert wurde, daß es sich dabei nur um gute Beispiele handeln soll.

... während ich an den kalten Novembertagen so an meinem Laptop sitze, ebay Auktionen verfolge und bearbeite und ansonsten hier recht wenig passiert, frage ich mich ob die Nachbarn von gegenüber vielleicht an dem Wettbewerb "wer hat die kitschigste Weihnachtsbeleuchtung 2004" teilnehmen. Richtig, Insidern ist spätestens jetzt aufgefallen daß ich im Sommer innerhalb Hamburgs umgezogen bin. In der alten Wohnung gab es nämlich keine Nachbarn von gegenüber.

Nachdem ich den 2. Advent verstreichen ließ, steht inzwischen auch der Gewinner fest. Die anderen Teilnehmer des Rennens hatten nicht den Hauch einer Chance. Der Hauptgewinn besteht übrigens in einer ungefragten Veröffentlichung auf dieser Homepage.


04-05.09.2004: Stadtparkrennen in Hamburg. Hier seht Ihr Werner (vorne mit dem berühmten Wüstenrot TG) und Jürgen. Beide haben den Lauf 8 kräftig aufgemischt und die Strecke war auch ideal auf die TG's zugeschnitten. Den Zuschauern hat es gefallen und es gab immer begeisterten Applaus. Nur mich mit dem 328 in Lauf 9 hat wohl keiner fotografiert, jedenfalls ist bisher noch kein Bild hier angekommen... ! Sollte mir zu denken geben....

22.08.2004: RedBull Flugtag in der Hafencity in Hamburg. Der Veranstalter spricht von 250.000 Besuchern, und das kommt auch hin. Wir hatten nach einiger Zeit das Glück, Plätze auf einer der Tribünen zu ergattern. Es hat mächtig viel Spaß gemacht, Leuten zuzusehen, die mehr oder weniger senkrecht in die Elbe springen. Die dazu benutzten Hilfsmittel hatten teilweise nicht im geringsten Ähnlichkeit mit fliegbaren Utensilien aber darauf kam es auch gar nicht an. Wir haben uns glänzend unterhalten und das Wetter hat auch mitgespielt. Und daß in Hamburg über dem Hafen kein Kunstflug genehmigt wird, hätte man sich vorher denken können. Deutschland eben.

09.08.2004: Wird Zeit, über ein paar Events zu berichten, die in den letzten Wochen stattgefunden haben. Am Sonntag, dem 01. August haben Iwona aus Iserlohn und ich im BMW 328 den hot cappy män aus RE in seinem schwarzen Tiger nach Wettenberg zum Golden Oldie Festival begleitet. Fotos etc. gibt es unter dem link weiter unten, es war mal wieder eine klasse Party und auf einer Bühne spielten sogar die Crazy Crackers, die ich doch schon tatsächlich in Hamburg in der Academy gesehen hatte. Und die ganzen tollen Autos hätte ich mir am liebsten eingepackt. Und vom 05.08. bis zum 08.08. waren wir wieder am Nürburgring, zum Oldtimer Grand Prix. Habe ich auch schon oft drüber berichtet, Link siehe unten, und es war wieder klasse. Sonntagabend habe ich es dann tatsächlich pünktlich in die Fabrik nach Hamburg geschafft, ein klasse Veranstaltungsort in einer umgebauten Fabrik in Altona. Es gab dort den "Tag des Klaviers", wird dort schon seit Jahren von der Boogie Woogie Connection um Axel Zwingenberger veranstaltet und es war mal wieder eine heiße Boogie Nacht. Auf dem Bild seht ihr Christian und Mario von 2hot aus Dresden, sie boten fetzigen Boogie am Klavier und am Schlagzeug. Hier der Link zu Ihrer Seite, diese Band muß man sich merken: 2hot

30.07.2004: Hier noch ein paar Termine von Veranstaltungen, an denen ich in den nächsten Wochen teilnehmen werde:

30.07.-01.08.2004: Golden Oldies in Wettenberg. Deutschlands größte Oldtimer-Oldie-Musikfete. Die ganze Stadt voll mit Bühnen für Live Musik, mehrere tausend Oldtimer und natürlich, ganz wichtig, viele Mädels die an der Wahl zur Miss Petticoat teilnehmen werden. Werde am Sonntag mit dem BMW 328 dort sein. Link: GoldenOldies

05.08. - 08.08. Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring. Same procedure as every year, James. Link: OGP

22.08.2004: Redbull Flugtag in der Hafencity Hamburg. Wird wohl eine megacoole Party. Link: RedbullFlugtag

04.09. - 05.09.2004: Stadtparkrennen in Hamburg, werde mit dem 328 teilnehmen. Gleichmäßigkeitsläufe auf abgesperrter Strecke. Hier gibt es mehr dazu: Stadtparkrennen

21.07.2004: bin mal wieder ein paar Stunden in Amsterdam gewesen. Eine gute Gelegenheit, mal wieder in meinem Imperium an Luftfahrtunternehmen vorbeizuschauen. Die Geschäfte laufen super, alles bestens und ich brauche mich auch weiterhin um nichts zu kümmern.

Hier seht ihr "meine" (dieselbe die oben zu sehen ist) DC 3 vor dem Hangar "meiner" großen Firma, die das Geld für die DC 3 verdient. Irgendwo muß die Kohle ja herkommen, schließlich gibt es (fast!) nichts schöneres, als sinnlos Sprit zu verbrennen. In diesem Fall in 2 Pratt & Whitney 9 Zylinder Sternmotoren mit jeweils 1200 PS.

20.07.2004: In Hamburg war das größte Passagierschiff der Welt, die Queen Mary 2, für 24 Stunden zu Gast. Weil ich abends erst spät aus dem Ausland zurückkam, habe ich einen Blick aus nächster Nähe nicht geschafft. Aber heute morgen, als sie wieder auf dem Rückweg war, haben wir sie kurz in 3000 ft Höhe verabschieden dürfen. Flugsicherung hat mitgespielt, tolles Wetter, alles gut!

03.07.2004: Schlagermove in Hamburg. Letztes Jahr schon (siehe weiter unten in dieser Rubrik) hatte ich die Ausläufer dieser Fete mitbekommen, dieses Jahr wurde ich doch glatt von Tobi (2.v.r.) dazu genötigt auf einem der LKW's mitzufeiern. Also ich bin nicht schuld daran!                      Eine klasse Party, um 15:00 ging's los, 35 Sattelschlepper voll mit Musik zogen durch das abgesperrte St. Pauli. Hunderttausende Schlagerfans feierten mit uns und es hat mächtig Spaß gemacht, wie man sieht. Mit Dixi Klo und Theke war unser vom Thomas Read und vom Frieda B gesponsorter Truck ausgestattet, ein DJ hat uns viel Schlagermusik um die Ohren gehauen. Einmal im Jahr durchaus auszuhalten... ! Und wir haben es tatsächlich nicht geschafft, unsere Gastgeber leerzutrinken. Aber mächtig Mühe gegeben haben wir uns.

So sah das Ganze auf der Hafenstraße aus, einige Regenschauer machten den Besuchern nichts aus, uns auch nicht, wir hatten ja ein Dach. Und hinterher wurde auf dem Kiez weitergefeiert, war ja wohl klar.

17.04.2004: wir trafen uns bei bestem Wetter und BMW-weiss- blauem Himmel in München, um ein wenig für die Mille Miglia zu trainieren. Hier die teilnehmenden Fahrzeuge. Das Coupe in der Mitte der Reihe ist das berühmte originale Mille Miglia Coupé, mit dem v. Hanstein/Bäumer 1940 diese berühmte Veranstaltung gewannen. Der berühmteste BMW aller Zeiten- und ich durfte mit ihm mitfahren! Logisch, daß ich mich seitdem nicht mehr gewaschen habe und eine Duftmarke zur Reviermarkierung habe ich natürlich auch gesetzt, ist ja wohl klar. Ansonsten haben wir auf dem BMW Testgelände gelernt, wie man auf hunderstel Sekunden genau über den Zeitnahmeschlauch fährt und es war echt interessant. Vor allem die Demonstration des bisher 7 fachen MM Siegers Cané, der das mehrmals hintereinander mit nur o,oo5 Sekunden Abweichung schafft.

TechnoClassica: die weltgröße Oldtimermesse fand vom 01. bis zum 04. April 2004 in Essen statt. Ich war nur Freitag und Sonntag dort, hier meine beiden persönlichen Highlights: Der Krupp Tiger, wegen dem unsere geliebten TG 500 nicht Tiger heißen durften und einer von drei zur Zeit fahrbereiten Krupp Titan. Auch auf mein mehrmaliges Bitten hin war leider keiner bereit, den mächtigen Zweitaktdiesel anzuwerfen. Und ich hätte es so gerne erlebt, wie die Erde bebt dabei. Schade. Ansonsten gab es viel altes Blech zu sehen, noch mehr Modelle zu kaufen (ich habe mir die Scheuklappen aufgesetzt und bin an den Modellautoständen vorbeigegangen) und man konnte viel, viel Geld ausgeben... !

das hier, das ist der Krupp Titan. Der schönste LKW, der jemals gebaut wurde. Finde ich jedenfalls. Spitze. Wahrscheinlich ist es auch der lauteste.


Formel 1, 04.04.2004: da schon wieder dieses rote komische Auto mit der Startnummer 1 gewonnen hat, werde ich diese Veranstaltung ab sofort boykottieren. Naja, Monaco vielleicht noch, aber sonst werde ich meine Sonntage bis auf weiteres nicht mehr vor dem Fernseher verbringen. Tja wenn die anderen Teams nicht in die Gänge kommen ist es schade um diesen Sport. Und die Preissenkung für die Veranstaltung am Nürburgring ist ein super Schritt, denke ich. Endlich haben sie es gemerkt. Ich habe ja bisher erst ein einziges Formel Eins Rennen live gesehen, in Barcelona, 1998 glaube ich, und da hat auch das richtige Auto gewonnen.

29.03.2004: so, die letzten Probefahrten vor der Mille Miglia waren erfolgreich und ich habe doch tatsächlich noch eine schöne Stelle an der Elbe zum Oldtimer fotografieren gefunden. Schade, daß gestern so schlechtes Wetter war und die Sonne nur über den Wolken für das richtige Licht sorgte. Trotzdem hier das Ergebnis!

05.03.2004: vor ein paar Tagen kam sie an: die Nennungsbestätigung zur Mille Miglia 2004. Die berühmteste Oldtimerveranstaltung der Welt. Früher das berühmteste Strassenrennen der Welt. Dank eines Sponsors ist es uns dieses Jahr möglich, once in a lifetime, an diesem Top- Event teilzunehmen. Geburtstag, Weihnachten, Ostern, Hochzeit und Scheidung: alles zusammen für uns vom 06. bis zum 09. Mai dieses Jahres. Da kommt der TG 500 etwas zu kurz in den nächsten Tagen, ich werde jetzt fast jedes Wochenende in Iserlohn verbringen um den BMW 328 zu präparieren. Denn während der 2000 km durch Italien wollen wir doch nicht ausfallen, oder? Und Mika Hakkinen im 300 SL wollte ich schon immer mal überholen. Näheres, Teilnehmerliste und mehr hier: Mille Miglia 2004

22. - 29.12.2003: Nach über zwei Jahren hat sich Martin mal wieder einen kurzen Urlaub gegönnt. Ich war im Utopia Beach Club am roten Meer in Ägypten. Weihnachten zu entfliehen gelang nicht ganz, aber dafür war das Buffet am 24. abends ganz gut. Ich war ja auch hauptsächlich zum Tauchen dort, habe den nächsten Kurs gemacht (AOWD) und bin fast jeden Tag getaucht. Einen Tauchgang habe ich ausgesetzt, zu dumm nur, daß sich ein kleiner Walhai von geschätzten 7 m Länge gerade bei diesem Tauchgang dazu entschloß, das Hausriff und die beiden dort tauchenden Gruppen mit seiner Anwesenheit zu beglücken. Na wenigstens konnte Holger ihn fotografieren und wir hatten abends Grund genug, ein wenig länger an der Theke zu bleiben.

Nett und erwähnenswert ist auch, wie sich die Zimmerboys für's Trinkgeld bedanken: Was man aus Handtüchern, Blüten und Blättern so alles machen kann.... !

Da war doch Ende September das "Abrollern der Nordlichter", bei bestem Wetter fuhren wir mit unseren wunderbaren Autos aus Regensburg in der Gegend von Hamburg herum. Bei dieser Gelegenheit ist irgendwo auf der Autobahn dieses Bild von Norbert und Daniela entstanden, was ich aus dem Karo schoß. Wer genau hinsieht, kann meinen Karo als Spiegelbild in der Tür des Tigers erkennen, womit der Beweis erbracht ist, daß auch ein Karo mindestens so schnell sein kann wie ein TG 500! Und Norbert mußte sich schon ganz schön anstrengen, um mitzuhalten, das ist an seiner dynamischen Fahrerhaltung deutlich zu erkennen!

Was ich aber nicht wußte bisher, daher kommen die Bilder erst Ende November auf diese Seite; die Graef's, diese Schlingels, haben mich doch tatsächlich auch bei dieser Gelegenheit photographisch abgeschossen. Aber man sieht, wie schnell wir unterwegs waren: Es war so schnell, das tatsächlich aus Daniela's Kamera die Farbe weggeflogen ist! Und wie locker der Karo 140 km/h fährt, sieht man an meiner entspannten Haltung. Oder waren es doch nur 90? Na wer weiß das schon.... !

tja wer glaubt ich wäre am 31.10.2003 zu einer Halloween Party gegangen, den muß ich enttäuschen: Im Sammy's spielte Maciej Markiewicz, ein Pianist aus Polen. In der Ankündigung stand: "Classic meets Boogie" sowie "das Klavier brennt!" Inzwischen war ich ja schon öfters im Sammy's, aber das war der mit Abstand beste Abend bisher: Klassische Stücke von Chopin, Mozart oder auch Beethoven's "Für Elise" fingen an, wie man sie kennt, doch nach ein paar Takten ging es nahtlos in einen herrlichen Boogie- stil über, keiner der Gäste konnte seine Beine ruhig halten. Das Klavier schien statt 88 mindestens 388 Tasten zu haben. Zwischendurch setzte sich Gerd, der Wirt, mal mit dazu und dann gab es den berühmten "Honky Tonk Train Blues" von Meade Lux Lewis vierhändig. Und Angel an den Percussions trommelte auf allem, was eine Kneipe so zu bieten hat: Tische, Stühle, Türrahmen, Treppengeländer, Klaviergehäuse oder, wie hier auf dem Bild, auf einer hingehaltenen Bratpfanne. Spitze! Und hinterher habe ich gehört, daß Maciej und Angel sich erst an diesem Abend kennengelernt haben und noch nie zusammen musiziert hatten. Und sie haben echt ein musikalisches Feuerwerk abgebrannt, irgendwie fehlen mir die Worte, um diesen tollen Abend richtig zu beschreiben. Gerd hat versprochen, daß es noch einige Abende wie diesen in Zukunft geben wird. Ich freue mich drauf!

25.10.2003: Hier seht ihr Vince Weber, "The Boogieman" , am Flügel im Stage Club der neuen Flora. Seine Freunde aus der Szene hatten eine tolle Party anläßlich seines 50. Geburtstages organisiert. Viel, viel internationale Prominenz war vor Ort, viele weltbekannte Pianisten und das Ganze wurde von Axel Zwingenberger und Gottfried Böttger moderiert. "Freilaufende Künstler" (O-Ton Zwingenberger!) wurden zwischendurch "eingefangen" und sorgten für tolle Unterhaltung an zwei Flügeln und diversen anderen Instrumenten. Tolle, lockere Atmosphäre mit vielen spontanen und ungeprobten, trotzdem sehr gekonnten Einlagen. Ein toller Abend, der für mich so gegen 03:00 Uhr zuende war. Wie lange die Party noch ging- ich weiß es nicht, aber es waren sicher noch einige Stunden!

24.10.2003: Das hier, das sind die "Buffalo Chips" aus Villingen Schwenningen bei ihrem Gig im Dollhouse Diner. Eine lustige Geschichte ereignete sich in der Woche zuvor: Martin kommt mitten in der Nacht spät aus dem Sammy's heim, findet eine e-mail aus Süddeutschland in seinem Outlook. Man hatte diese Seite bei google gefunden und war auf der Suche nach jemandem, der in Hamburg ein bißchen Publicity für diesen Gig machen könnte und, was noch toller wäre, einen Auftritt am Donnerstag vorher organisieren könnte. Den Jungs konnte geholfen werden, ein paar Tage später wurde am Hans Albers Platz ein dunkelblauer Messerschmitt Kabinenroller gesichtet, der Fahrer klebte ein paar Plakate an und verschwand in einer blauen Zweitaktwolke. Und für den Donnerstag haben wir die Jungs im Sammy's auf die Bühne bekommen. Die Jungs sind gut angekommen beim Hamburger Publikum, wir werden sie bald wieder sehen und freuen uns drauf! Mehr hier: Buffalochips

13.10.2003: Die Slaptones aus Schweden (s. mein Bericht aus dem Frühjahr in dieser Rubrik!) sind wieder in Town! Gestern als Vorgruppe zu irgendeiner unbekannten Band namens Pay TV im Schlachthof (wer um Himmels Willen sind bloß die Rockhouse Brothers- kennt die irgendjemand?!), heute und morgen im Sammy's an der Hamburger Straße 157 (toller Laden- ist seit heute auf meiner Liste!) Dann am Donnerstag, dem 16.10. in der allseits beliebten Academy am Hans Albers Platz. Wird also eine anstrengende Woche, denke ich. Vor allem, weil sich die Rockhouse Brothers zwischendurch am Mittwoch, dem 15.10. auch noch die Ehre dort geben. Die Slaptones spielen tolle Oldies, Vater spielt Schlagzeug, die drei (durchweg sehr attraktiven!) Töchter spielen Kontrabaß und E- Gitarre. Und es ist toll, die ganzen ollen songs, die man von Elvis, Chuck Berry, Fats Domino etc kennt mal mit Mädchenstimmen zu hören. Und singen können die richtig gut, unglaublich. Heute abend gab es ständig irgendwelche Sticheleien aus dem Publikum wg. der von Deutschland gegen Schweden gewonnenen Weltmeisterschaft im Damenfußball gestern. Die Mädels haben klasse und schlagfertig pariert- Spitze! Und Jamie hat mir gestern abend im Schlachthof nicht verraten, wo die Mädels wohnen in HH. Bin echt enttäuscht von ihm, ich dachte ich könnte mal mit dem Vorurteil aufräumen, daß nur die männlichen Künstler irgendwelche Groupies haben. Könnte gut sein, daß ich am Wochenende auch noch nach Stralsund und Greifswald muß deswegen, das nützt ja alles nix. Mehr: Slaptones

Oktober 2003: Nun habe ich auch einen Rekord inne: Im April erreichten wir über 500 Knoten Groundspeed mit unserem Flieger und das war einen Eintrag auf der Seite speedrecords wert. Wen's interessiert, der sucht mal in der Sparte "Executive Jets" nach Cessna Citation Bravo.... !

07.-10.08.2003 Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring, das Highlight der Saison. Vielleicht fand mein diesjähriger Jahresurlaub nur an diesem Wochenende statt, man weiß es noch nicht so genau. Dies ist übrigens ein Bugatti Typ 37, im super Originalzustand, mit durchgesessenem und abgewetzten Leder und vielen Spuren der letzten über 70 Jahre. Klasse!

Wir hielten uns hauptsächlich im alten Fahrerlager auf, wo der Verein christlicher alter und junger Männer (na wir nennen unseren Club so, obwohl er eigentlich anders heißt!) ein schattenspendendes Zelt für uns und die alten Autos aufgebaut hatte. Bei den Temperaturen von über 30° ideal. Dort herrscht immer eine tolle Atmosphäre, man sitzt mit einem kalten Getränk am Tisch, und direkt daneben wird z.B. an einem alten Kompressor- Mercedes von 1927 herumgeschraubt. Mehr Infos über unseren Verein hier: CHRSN Übrigens habe ich mir so gut wie kein Rennen angeschaut, das gerät irgendwie zur Nebensache, wenn man so viele Leute trifft, abends den Kampf gegen diverse Brauereien antreten muß und so...

Für mich als einen, der jede Niederlage dieser komischen Autos aus Italien in der Formel Eins begeistert zur Kenntnis nimmt, war es natürlich ein Höhepunkt, von dieser Torte zu naschen. Sie wurde am Freitagabend beim Barbecue auf einer Wiese unterhalb der Nürburg gereicht und geschmeckt hat sie, jawohl!

Absoluter Liebling der 67.500 Zuschauer am Ring war dieser Transporter von Robert Fink aus München, mit seinem originalen Alfa Romeo P 3 hintendrauf (der übrigens ein originales Carraciola Auto ist!) die Attraktion im Fahrerlager.

25.-27.07.2003: wenn ich abends für meine regelmäßigen Kiez- Touren aus der U-Bahn St. Pauli komme, rühren die ersten Geräusche, die man auf der Treppe hört, meist von Polizeisirenen her. Dieses Wochenende war es anders: Die Reeperbahn war gesperrt und fest in Harley- Davidson Hand. Überall bullerte und dröhnte es aus zwei Harley Davidson Zylindern, unbeschreiblich. Hunderte dieser Bikes standen dort rum, eine schöner als die andere, und es wurde kräftig gefeiert, mit Burn outs direkt auf der Reeperbahn, viel Musik, Live Programm auf dem Spielbudenplatz und in den Kneipen drumrum. Super, alle haben sich vertragen, die Polizei drückte alle Augen zu und alles war klasse.

Die andere Party zum 100. Geburtstag der Firma Harley Davidson fand gleichzeitig im Freihafen statt: tausende Harleys aus ganz Europa trafen sich zur größten Biker Party, die Europa je gesehen hat. Stellvertretend für all' die anderen interessanten Bikes zeige ich hier den edlen Ritter aus Holland, ob er die ganze Reise nach Hamburg in dieser Kluft zurücklegte, entzieht sich leider meiner Kenntnis.  

Allerdings ließ sich Harley Davidson nicht lumpen und stellte ein paar Motorräder unentgeltlich zu Probefahrten zur Verfügung. Seit Jahren schon träumte ich von der aktuellen V-Rod, ein bildschönes Motorrad, und endlich durfte ich sie für knapp 25 km probefahren. Danach habe ich sie von meiner Wunschliste gestrichen: mit über 100 PS fährt sie sich wie jedes andere Motorrad auch, und nicht wie eine Harley. Und dann eine Wasserkühlung- also echt. Der Lüfter dafür ist fast lauter als der Motor, das geht ja wohl gar nicht. Ich sehe es positiv, knapp 25.000 € gespart, die ich sowieso nicht hatte, aber dafür 20 Minuten Spaß gehabt.

Höhepunkt der Veranstaltung dann am Sonntag: Angeführt von der Hamburger Polizei, die ja seit ein paar Tagen auch Harley fährt (Bild), ein Korso von mehreren tausend Harleys durch die Stadt. Und Mr. Davidson himself fuhr direkt hinter der Polizei in der Pole Position. Die Erde bebte, tausende Zuschauer standen an den Straßen und jubelten den Harley- Jüngern zu. Super, ich glaube irgendwann muß ich mir auch so einen Eisenhaufen auf zwei Rädern zulegen.

05.07.2003, Schlagermove in Hamburg: Sinn dieses Festivals scheint zu sein, alles rund um den Kiez bei Schlager- musik mit schrillem Outfit in eine riesige Müllhalde zu verwandeln. Das ist den 350.000 Teilnehmern auch dieses Jahr wieder prächtig gelungen. Alle hatten sich wohl prächtig lieb, waren ziemlich bunt angezogen und die meisten waren wohl auch "noch niemals in New York". Nein, ich war nicht dabei, habe nur die Partys in meinen Lieblingskneipen danach erlebt, aber dieses bunt beklebte Polizeiauto, das am Abend vor der Davidswache stand, fand ich doch erwähnenswert.

Leute, damit Ihr wißt, was das Ziel ist: Eine Garage voll mit den wunderbaren Autos aus Regensburg. Kann man gar nicht genug von haben. Dieses Bild entstand nicht in meiner Garage, leider, sondern beim Jahreshaupttreffen des Messerschmitt Clubs in der Eifel am 21.06. 2003. Knapp über 100 der verschiedenen Versionen waren dort, ich konnte leider nur für ein paar Stunden dort sein. Nächstes Jahr sehen wir uns alle in München, ich bin mal gespannt ob es klappt.

Tja ein paar Tage lang war es dunkel am Flughafen Hamburg: Diese fette Antonow 124 stand für ein paar Tage dort rum und nur zu gerne hätte ich den Messerschmitt zusammen mit einer Schleppstange vor diesem Brummer fotografiert. Naja, mit ausgebautem Motor war das schlecht. Aber wir haben die berechtigte Hoffnung, daß irgendwann mal wieder eine AN 124 zu Besuch kommt.

17.05.2003: Wasndas? Mein Karo aufm Anhänger? Ja der Exitus kam auf der A1, kündigte sich Sekunden zuvor durch spürbaren Leistungsverlust an und mit einem lauten Knall verabschiedete sich mein Karomotor und hüllte den dahinter fahrenden Jürgen in eine große blaue Wolke. Zu den Ursachen im Karo Kapitel auf den Oldtimer Seiten. Herzlichen Dank an Klaus Peter, der sich ruckzuck bereit erklärte uns am Rasthof Grundbergsee abzuholen. Dabei wollte ich meinen Karo stehenlassen und mit Jürgen zusammen zurück nach Hamburg kommen um mir dann selbst Peter's Anhänger zu leihen. Tja, so sind sie, die Messerschmitt Clubmitglieder, zu jeder Tages- und Nachtzeit hilfsbereit nach dem Motto eine Hand wäscht die andere. Ist ja logo, das jeder von uns auch sofort geholfen hätte!

03.05.2003, Anrollern der Nordlichter: tja wenn der Peter ruft, dann kommen fast alle: 17 Karos, 2 Tiger und ein Goggo (ist entschuldigt, Karo ist nicht fertig geworden!) starteten morgens in Geesthacht bei Peter's wunderschönen, schnuckeligen Werkstatt zu einer Ausfahrt mit Fährenfahrt über die Elbe und Abstecher zu den neuen Bundesländern. Nur das mit dem Wetter hat nicht geklappt, aber das macht ja nix. Das Bild entstand im Innenhof des Elbschlosses, wo wir Mittagspause abhielten.

April 2003: Martin ist im Krankenhaus! Ja, Mädels, Eure zahlreichen (hehe ein bißchen Aufschneiden muß sein!) Beschwerden nahm ich zum Anlaß, ein gewisses Körperteil operativ verkleinern zu lassen. Nein, es war nicht die Nase! Allerdings ist der Blick von meinem Zimmer des AK Altona recht spektakulär, und ich will ihn Euch nicht vorenthalten! Zu sehen gibt es die Köhlbrandbrücke, Hamburger Hafen und ab und zu kam auch mal ein Schiff auf der Elbe vorbei.

März/03: Mal wieder ein paar Stunden in Dresden Zeit gehabt. Zuletzt war ich vor 2 Jahren dort. Seit ich vor der Wende mal vor diesem riesigen Steinhaufen gestanden habe, läßt mich die Baustelle der Frauenkirche nicht mehr los: Es ist echt gigantisch, was dort zur Zeit passiert. Eine der größten architektonischen Herausforderungen unserer Zeit. Am 15.02.1945, zwei Tage nach dem Bombenangriff auf Dresden, stürzte die Frauenkirche ein und von da an lag, bis in die neunziger Jahre, ein riesiger Trümmerberg an der Stelle. 

Nun, im März 2003, steht dort wieder eine Frauenkirche, in deren Unterkirche ein sehr interessanter Vortrag und ein Film geboten wird. Dieses Bild ist übrigens ein historisches aus den 30er Jahren und so wird sie wieder aussehen. Oben wird noch kräftig gebaut, man ist dem Zeitplan ein ganzes Jahr voraus und zur Reformationstag 2005 soll die Kirche wieder fertig sein. Deutlich ist zu erkennen, wo altes Material wiederverwendet wurde. Die Schwerlastregale, in denen die einzelnen alten Steine durchnummeriert und katalogisiert jahrelang gelagert wurden, sind alle verschwunden.

Die neuen, hellen Steine werden in ca. 80 bis 90 Jahren genauso schwarz sein wie die alten, ein ganz natürlicher Prozess beim verwendeten Sandstein. Tja, in Köln wird seit hunderten von Jahren an der Kirche herumgebaut, wenn man vorne fertig ist, fängt man hinten wieder an, doch hier in Dresden macht man das Ganze in etwas über 10 Jahren und das Ding wird fertig sein. Aufschwung Ost, sage ich da nur. Das neue Kreuz für die Turmspitze wurde übrigens vom Sohn eines britischen Bomberpiloten, der an dem Angriff teilnahm, hergestellt. Mehr über das Projekt im Internet hier: Frauenkirche

Hier noch einmal das ganze Objekt, die Kuppel hinen links ist auf dem alten sw- Bild von oben auch zu sehen!

Dies ist ein VW Typ 1 "Samba", habe ich schon seit Jahren von geträumt, und ein naher Verwandter (könnte gut sein, daß es Papi war!) hat mir diesen Floh ins Ohr gesetzt. Nun, nach intensivster Begutachtung stellt sich heraus, daß die Identität dieses Fahrzeuges z. Zt. nicht zweifelsfrei geklärt werden kann, er also zur Zeit nicht zulassbar ist, und, was noch schlimmer ist: Ich kann ihn gar nicht bezahlen. Dabei hatte ich mich schon so auf den Sommer gefreut, immerhin kann man das Dach über die ganze Länge aufschieben, er hat insgesamt 21 Fenster (es soll Omnibusse mit weniger Fenstern geben!) und als Zugfahrzeug für einen Anhänger mit Messerschmitt hintendrauf würde er sich auch eignen. Tja, liebe Leute, hat nicht sollen sein, doch ein Auto auf Pump habe ich mir noch nie gekauft. Übrigens, das Ding stammt aus Österreich, von dort kamen auch die meisten Tips und Hinweise für mich. Ich kenne mich mit VW Typ 1 ja nun überhaupt nicht aus, doch, Internet sei Dank, man findet inzwischen recht schnell hilfreiche Kontakte und auch ich werde ja ab und zu wegen Messerschmitt angemailt. Also, was würden wir ohne Internet nur machen! Ach übrigens, falls jemand Interesse hat, mail an mich und ich kassiere die Provision!

Und das hier, das sind die Slaptones aus Schweden. Da gab es neulich ein Konzert in der Academy am Hans Albers Platz in Hamburg. Vorher trat eine Gruppe auf, die eine sehr große Ähnlichkeit mit meiner Lieblingsband, den Rockhouse- Brothers, hatte und sich "Pay- TV" nannte. Doch die haben so komische Lieder gespielt, nicht die schönen, alten Oldies. Naja, um mit Janet Weiss zu sprechen, es war okay. Aber die bessere Musik kam meiner Meinung nach an diesem Abend von den Mädels, 3 Schwestern mit Ihrem Vater am Schlagzeug. Schöne alte rockabilly- Songs, und für's Männerauge ist auch genug dabei. Sehr schön! Bin mal gespannt, wann wir sie wieder in Hamburg zu sehen bekommen. Mehr Info hier: slaptones

 
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